Mobiles Schnell­la­de­ge­rät STIHL AL 1802 MO

Schnelles Laden in der Werkstatt, Outdoor und unterwegs

  • Serielles oder par­al­le­les Aufladen von zwei Akkus aus dem ALLPRO-/AP-System
  • Spritz­was­ser­ge­schützt und für den Einsatz im Regen zu­ge­las­sen
  • Kurze Ladedauer und aktive Kühlung er­mög­li­chen kon­ti­nu­ier­li­ches Arbeiten

Damit Profis in der Garten- und Land­schafts­pfle­ge, der Baum­pfle­ge und in Kommunal- und Forst­be­trie­ben volle Leistung bringen können, müssen sie ihre Akkus ver­läss­lich laden können – und das nicht nur in der eigenen Werkstatt, sondern auch vor Ort oder unterwegs während der Fahrt. STIHL bietet mit dem neuen Schnell­la­de­ge­rät STIHL AL 1802 MO(M = mobil, O = outdoor) hierfür die ideale Lösung. Es ist sowohl für den sta­tio­nä­ren Betrieb als auch für den Einsatz im und auf dem Fahrzeug zu­ge­las­sen und er­mög­licht je nach Bedarf sowohl das serielle als auch das parallele Aufladen von zwei Akku-Packs aus dem STIHL ALLPRO- oder dem bis­he­ri­gen AP-System. Dabei zeichnet sich das neue STIHL AL 1802 MO mit einer kurzen Ladedauer und der aktiven Kühlung der Akkus aus und er­mög­licht so ein kon­ti­nu­ier­li­ches Arbeiten mit Geräten aus dem ALLPRO-/AP-System von STIHL. Zudem erlaubt das spritz­was­ser­ge­schütz­te Ladegerät nach IP24 den Einsatz auch bei Regen. Während des Trans­ports ge­währ­leis­ten die Ver­rie­ge­lun­gen an den Ak­ku­schäch­ten jederzeit den sicheren Halt der ein­ge­setz­ten Akkus.

Akku vs. Benzin – ein beispielhafter Kostenvergleich

Neben Leistung, Zu­ver­läs­sig­keit und Lad­ein­fra­struk­tur sind für Profis die Kosten ein wichtiges Kriterium, wenn es um die mögliche Um­stel­lung von Benzin- auf Akku- Mo­tor­ge­rä­te geht. Ein bei­spiel­haf­ter Vergleich anhand von STIHL Mo­tor­sä­gen zeigt, dass die An­schaf­fungs­kos­ten für eine Akku-Säge inkl. Akkus und Ladegerät zwar höher sind als die für das ent­spre­chen­de Ben­zin­ge­rät. Gleich­zei­tig liegen jedoch die Kosten fürs „Tanken“ – also für Strom oder Kraft­stoff – beim Akku-Beispiel über die gesamte Le­bens­dau­er des Geräts hinweg erheblich niedriger als beim Benzin-Pendant. 

Dieser Bei­spiel­rech­nung liegt die Akku-Profi-Säge STIHL MSA 260 C-O zugrunde, die aktuell 849,00 Euro kostet. Hinzu kommt die Annahme, dass ein Profi für den un­ter­bre­chungs­lo­sen Betrieb der Akku-Säge vier Akku-Packs AP 200.0 P für insgesamt 1.196,00 Euro und ein Schnell­la­de­ge­rät AL 1802 MO für 699,00 Euro benötigt. Dadurch ergeben sich für die Akku-Variante An­schaf­fungs­kos­ten von insgesamt 2.744,00 Euro. Die ver­gleich­ba­re Ben­zin­sä­ge STIHL MS 201 C-M kostet dagegen „nur” 1.069,00 Euro. 

Die bei­spiel­haf­te Kos­ten­be­rech­nung für Strom bzw. Kraft­stoff basiert auf einer Laufzeit der Maschinen von etwa 3 Stunden je Ar­beits­tag und 240 Ar­beits­ta­gen im Jahr. Die Laufzeit der MSA 260 C-O beträgt mit vollem AP 200.0 P (222 Wh) bei typischer Anwendung üb­li­cher­wei­se rund 25 Minuten. Für einen knapp drei­stün­di­gen Betrieb (175 Minuten) sind somit sieben Ak­ku­la­dun­gen à 222 Wh er­for­der­lich. Beim Ben­zin­mo­dell STIHL MS 201 C-M liegt die Laufzeit mit einer Tank­fül­lung (0,3 l) bei einer ver­gleich­ba­ren Anwendung bei ca. 17 Minuten. Um die gleiche Laufzeit wie die Akkusäge zu erreichen, sind somit gut 10 Tank­fül­lun­gen bzw. 3,1 Liter Kraft­stoff er­for­der­lich. 

Bei einem Preis von ca. 6,90 Euro für einen Liter des vor­ge­misch­ten 2-Takt-Son­der­kraft­stoffs MotoMix (Preis auf Basis eines 5-Li­ter­ge­bin­des, Stand 23.04.2026) und einem Strom­preis von 0,35 Euro pro kWh entstehen somit Kosten pro Tag fürs „Tanken” in Höhe von 21,39 Euro für Kraft­stoff, bei Strom sind es dagegen nur 54 Cent. Hoch­rech­net auf ein Jahr liegen die Kraft­stoff­kos­ten damit bei ca. 5.133,60 Euro, während die Strom­kos­ten nur rund 130 Euro betragen. So ergibt sich bereits nach einem Jahr ein Ge­samt­kos­ten­vor­teil für die Akku-Variante bezogen auf An­schaf­fung und Betrieb von 3.328,60 Euro gegenüber der Benzin-Variante. 

Die tat­säch­li­chen Kosten können im Vergleich zu dieser Bei­spiel­rech­nung variieren – etwa durch un­ter­schied­li­che Strom­prei­se, güns­ti­ge­re Kraft­stoffal­ter­na­ti­ven oder ab­wei­chen­de Lauf­zei­ten aufgrund ent­spre­chen­der Ein­satz­be­din­gun­gen. Grund­sätz­lich zeigt diese Be­rech­nung jedoch, dass ein Ge­samt­kos­ten­vor­teil der Akku-Variante bereits nach kurzer Zeit erreicht werden kann.

Be­rück­sich­tigt man zu­sätz­lich die bei Ver­bren­ner-Motoren üblichen Kosten für Wartungen sowie Ver­schleiß- und Ver­brauchs­ma­te­ria­len wie bei­spiels­wei­se Zünd­ker­zen, wird der Kos­ten­vor­teil von Akku-Geräten noch deut­li­cher. Darüber hinaus lassen sich die vor­han­de­nen Akku-Packs auch für andere Akku-Geräte aus dem bis­he­ri­gen AP- sowie dem neuen ALLPRO-System von STIHL nutzen, wodurch sich bei der Um­stel­lung von Benzin auf Akku weitere Kos­ten­ein­spa­run­gen ergeben. 

Ein Wirt­schaft­lich­keits­rech­ner unter https://www.stihl.de/de/pro­dukt­be­ra­ter/akku-wirt­schaft­lich­keits­rech­ner er­mög­licht den Vergleich von weiteren Akku- und Ben­zin­ge­rä­ten von STIHL.

Quelle: STIHL

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